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Problemorientiertes Lernen

Liebe Leserinnen und Leser

Problemorientiertes Lernen ist eine faszinierende und innovative Lehrmethode, die insbesondere in der Mittelstufe (4. bis 6. Klasse) eine wichtige Rolle spielt. Es handelt sich hierbei um einen Ansatz, bei dem Schüler:innen aktiv in die Lösung realer Probleme einbezogen werden. Dies fördert nicht nur das kritische Denken und die Problemlösungskompetenz, sondern bereitet Kinder auch auf die Herausforderungen des realen Lebens vor.

🌟 Was sagt die Hattie-Studie von 2023 dazu?

John Hatties aktualisierte Studie „Visible Learning – The Sequel 2023“ basiert auf der Analyse von über 2.100 Meta-Analysen, die mehr als 130.000 Studien und über 400 Millionen Schüler*innen weltweit umfassen.

Obwohl spezifische Details zu problemorientiertem Lernen in dieser Studie nicht direkt erwähnt werden, legt Hatties umfangreiche Forschung nahe, dass Lehrmethoden, die aktive Beteiligung, kritisches Denken und Anwendungsbezug betonen, generell einen positiven Einfluss auf den Lernerfolg haben.

📚 Praktische Umsetzung im Klassenzimmer:

  1. Echte Probleme: Beginnen Sie mit realen, relevanten Problemen, die für die Schüler:innen von Interesse sind. Dies kann alles sein, von Umweltfragen bis hin zu mathematischen Herausforderungen im Alltag.
  2. Schülerzentriertes Lernen: Die Schüler:innen stehen im Mittelpunkt des Lernprozesses. Sie erkunden, diskutieren und lösen die Probleme weitgehend selbstständig.
  3. Kollaboratives Lernen: Arbeit in kleinen Gruppen fördert den Austausch und die Entwicklung von Teamfähigkeiten.
  4. Lehrperson als Moderator:in: Die Lehrperson nimmt eher die Rolle eines Moderators oder Coaches ein, der die Schüler:innen bei Bedarf unterstützt und lenkt.
  5. Reflexion: Wichtig ist auch, dass die Lernenden ihre Lernprozesse und Lösungsansätze reflektieren.

🔍 Die Vorteile von POL:

  1. Fördert kritisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten.
  2. Verbessert die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung.
  3. Stärkt die Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeiten.
  4. Macht Lernen relevanter und engagierter.

🚀 Fazit:

Problemorientiertes Lernen ist eine kraftvolle Methode, um den Unterricht lebendig, interaktiv und bedeutsam zu gestalten. Es hilft, die Lücke zwischen theoretischem Wissen und praktischer Anwendung zu schließen und bereitet Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen und Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts vor.

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